Eichstätt Service Centre
The district of Eichstätt has had three interconnected buildings constructed on a plot of land where the vocational school workshops used to be. There is space for six departments with 135 employees of the Eichstätt district office. Only RC concrete will be used in the service centre - far exceeding the current standard, which only stipulates a proportion of 30 percent recycled material. The newly developed product variant consists of 100 per cent demolition material. The material comes from demolished buildings. As part of a project coordination with the Munich University of Applied Sciences, it received a so-called ‘approval in individual cases’ in good time for the start of construction. The material is processed regionally in a concrete plant in Eichstätt.
2024
GFA: 1600 m2
Landkreis Eichstätt
Im Dienstleistungszentrum wird konsequent Recyclingbeton eingesetzt – weit über die derzeit gültige Norm hinaus. Die verwendete Produktvariante besteht zu 100 Prozent aus rezyklierter Gesteinskörnung aus Abbruchmaterial. Damit zählt das Gebäude zu den ersten öffentlichen Projekten in Bayern, bei denen RC-Beton in diesem Umfang zur Anwendung kommt. Die Herstellung des Recyclingbetons erfolgt unter strenger Qualitätskontrolle sowie wissenschaftlicher Begleitung durch die Hochschule München. Das Projekt ist Teil eines Forschungsprogramms, bei dem das Materialverhalten langfristig untersucht wird.
Neben dem RC-Beton kommen weitere kreislaufgerechte Materialien zum Einsatz, etwa Dämmstoffe aus recycelten Reststoffen sowie Bauteile mit erhöhtem Recyclinganteil, beispielsweise bei Aluminiumfenstern. Auch die Konstruktion folgt nachhaltigen Prinzipien einer ressourcenschonenden Massivbauweise.
Ergänzt wird das Konzept durch energieeffiziente Gebäudetechnik: Photovoltaikanlagen, Wärmerückgewinnung und ein Retentionsdach mit Begrünung tragen zur Reduktion des Energieverbrauchs und zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Das Gebäude erreicht damit nahezu den Standard eines Nullenergiegebäudes. Die Aufbereitung der Materialien erfolgt regional, wodurch Transportwege reduziert und lokale Stoffkreisläufe gestärkt werden.




